22.10.2014

UniKAT Ideenwettbewerb 2014: Erstmals zwei Sieger (Kopie 1)

Beim diesjährigen UniKAT Ideenwettbewerb der Universität Kassel sind erstmalig zwei Konzepte mit dem 1. Platz ausgezeichnet worden


Beim diesjährigen Unikat Ideenwettbewerb der Universität Kassel sind erstmalig zwei Konzepte mit dem 1. Platz ausgezeichnet worden. Die Ideen „Edgar, der mobile Schulgarten“ aus dem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften und „Flexi-Fit“ aus den Wirtschaftswissenschaften überzeugten die Jury durch ihren innovativen Charakter und ihr ausgereiftes Konzept. Die Teams erhielten bei der Abschlussveranstaltung am Dienstagabend (7. Oktober) jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Ebenfalls zum ersten Mal gab es einen Sonderpreis „Bauen + Umwelt“, gefördert durch die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung, in Höhe von 1.000 Euro. Diesen gewann Christopher Neumann mit seiner Idee „Vor-Ort-Verkauf von Solarstrom“.

Zusätzlich zu den drei Hauptpreisen wurden drei Sonderpreise verliehen. Den Sonderpreis des Unternehmerverbands Nordhessen überreichte Vorstandsvorsitzender Stefan Lange an das Team rund um Jasper Meiners, die für ihre Videospiel-Idee „Symptom“ ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro erhielten. Mit dem vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) gesponserten und mit 1.000 Euro dotierten „Sonderpreis Technologie“ wurde Mark Zieße ausgezeichnet, der einen neuartigen Windrotor entwickelt hat. Den Preis übergab Dr.-Ing. Michael Eisfeld, 1. Vorsitzender des VDI Nordhessen. Ebenfalls mit 1.000 Euro dotiert war der „Sonderpreis „Bauen + Umwelt“, mit dem Christopher Neumann für seine Idee „Vor-Ort-Verkauf von Solarstrom“ ausgezeichnet wurde. Der Sonderpreis ist von der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung gesponsert und wurde von Matthias Krieger überreicht, der auch gleich Anknüpfungsideen zu den Projekten seiner Bauunternehmung Krieger + Schramm und dessen Tochterfirma Dynahaus, einem Entwickler von Energie-Speicher-Plus-Häusern, herstellen konnte.

Als erste Sieger-Idee wurde „Edgar, der mobile Schulgarten“ ausgezeichnet, eingereicht von Marcus Ender und Malte Bickel. Dieser bietet Schülerinnen und Schülern ein spannendes und praxisorientiertes Lernangebot für ökologischen Pflanzenbau und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion. Das bewegbare Schulgartenhaus, das aus nachwachsenden Rohstoffen gebaut und teilweise durch Solarenergie betrieben wird, kann Schülern ein Bewusstsein für gesunde Nahrungsmittel und nachhaltigen Gartenbau näherbringen.

Die zweite Sieger-Idee stammt von Stefan Weis, Fabian Krause, Marco Weber und Patrick Kozlowski. Sie planen mit „Flexi-Fit“ ein Sportgerät auf den Markt zu bringen, das Trainingsergebnisse auf eine Smartphone- oder Tablet-App überträgt. So können Trainingserfolge „getrackt“ (aufgezeichnet), individuelle Trainingspläne erstellt und Lernvideos angeschaut werden. Das Team von Flexi-Fit erhielt zusätzlich den Publikumspreis, der nach einer Kurzpräsentation von zwölf Teilnehmer-Gruppen per Applausometer vergeben wurde.
Den mit 500 Euro dotierten 3. Platz belegte Produktdesigner Harri Jaisler mit seiner Idee „SynnieCube“. Dabei handelt es sich um ein Klötzchen-Spielset, mit dem Synästhesie bei Kleinkindern spielerisch erkannt und gefördert werden kann. Damit ist es sowohl als Diagnose-Instrument als auch als Spielzeug einsetzbar. 

Erneut Teilnehmerrekord

Als Exist-Gründerhochschule unterstützt die Universität Kassel unternehmerisches Denken und Handeln in besonderem Maße. „Durch Veranstaltungen wie den Ideenwettbewerb gelingt es der Universität in jedem Jahr aufs Neue, die Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren und die Ideengenerierung zu fördern“, sagte Prof. Dr.-Ing. Martin Lawerenz, Vize-Präsident der Universität Kassel, in seiner Rede zu Beginn der Veranstaltung.

Bereits zum sechsten Mal hatte die Gründungsberatung UniKasselTransfer Inkubator den Ideenwettbewerb ausgerichtet und in diesem Jahr mit 59 eingereichten Ideen erneut einen Teilnahmerekord verzeichnet. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative und erfolgsversprechende Ideen für Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu fördern, die ein erster Schritt in Richtung Unternehmensgründung sein können. Dazu erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs professionelles Feedback von Unternehmensvertreterinnen und –vertretern der Region, Zugang zum Unternehmer-Rat sowie umfangreiche Beratungs- und Mentoren-Dienstleistungen des UniKasselTransfer Inkubators.

Informationen zur Veranstaltung und zum Ideenwettbewerb allgemein finden Sie unter: http://www.uni-kassel.de/ukt/index.php?id=37702