30.10.2014

Höchst - neu erleben

Krieger + Schramm und happarchitecture stellen neues Projekt in Frankfurt/Höchst vor


Mit einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 29.10.14 präsentierte die Bauunternehmung Krieger + Schramm offiziell sein neues Wohnbauprojekt „Höchst – neu erleben“. Wo derzeit noch die ehemalige JVA in der Hospitalstraße in Frankfurt/Höchst steht, entstehen 107 moderne und bezahlbare Eigentumswohnungen sowie eine  Tiefgarage mit 107 Stellplätzen. Die Nutzung des alten JVA-Geländes ist besonders und nachhaltig zugleich. Ohne neuen Flächenverbrauch und somit durch eine sinnvolle Nutzung innerstädtischer Ressourcen wird das Wohnbauprojekt in 3 Bauabschnitten ab Mitte 2015 realisiert. Der Verkaufsstart ist für das Frühjahr 2015 geplant. Weitere Details dazu folgen in Kürze!

Auch für die offizielle Vorstellung des Projekts bot das ehemalige Gefängnis, welches im März 2011 geschlossen wurde, ein besonderes Ambiente. Nach der Begrüßung durch Wolfgang Barthel, den für die Projektentwicklung zuständigen Geschäftsführer des Bauunternehmens folgte Bürgermeister Olaf Cunitz, Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Frankfurt am Main. „Die Justizvollzugsanstalt ist ein städtebaulicher Fremdkörper. Das ist eine schöne Konversion: Ein bereits bebautes Areal wird einer neuen Nutzung zugeführt, die sehr viel eher gebraucht wird“, sagt Mark Gellert, Sprecher vom Planungsdezernat, im Vorfeld. 

Das Wohnkonzept wurde im Anschluss durch Jens Jakob Happ von happarchitecture.Architekten aus Frankfurt vorgestellt. Das Bebauungskonzept sieht ein Ensemble von mehrere neuen Baukörpern in drei- bis fünfgeschossiger Bauweise entlang der Hospitalstraße und Gerlachstraße vor. Sie fügen sich in ihrer Maßstäblichkeit und Höhenentwicklung in den Kontext der umgebenden Wohnbebauung und der Robert-Blum-Schule harmonisch ein. Die Neubauten gruppieren sich um einen großen parkartig gestalteten Gartenhof mit hohen Bäumen, der als geschützter halböffentlicher Blockinnenbereich ein Erholungsraum für alle Bewohner ist. 

Die Architektur der klar ablesbaren Hauseinheiten mit jeweils einer sehr überschaubaren Wohnungsanzahl greift Elemente der gründerzeitlichen Nachbarschaft auf, die in eine zeitgemäße Formensprache transferiert werden. Markant gestaltete Gebäudeecken, einladend gestaltete Hauseingänge und intensiv begrünte Vorgärten sowie großzügig belichtete Treppenhäuser prägen zusammen mit bodentiefen Fenstern, Loggien und Gartenbalkonen den Charakter. Das Verblendmauerwerk im Sockel trägt zu einer dauerhaften und robusten Fassadengestaltung bei.

Die 107 neuen Wohnungen reichen von 45 bis 130 qm Größe und werden im KFW 70-Nierigenergiestandard mit einer nachhaltigen CO2-neutralen Heizungsanlage errichtet. Die Wohnungen sind komfortabel barrierefrei erreichbar und über Aufzüge direkt an die Tiefgarage angebunden. Die Erdgeschosswohnungen werden private Gartenanteile erhalten. Das Konzept basiert auf hohen Qualitätsstandards für Architektur und Lebensqualität.

Sie wollen mehr über den Stadtteil Höchst erfahren? Die Initiative ProHöchst hat hierzu eine Broschüre gestaltet. Hier können Sie sich die Broschüre anschauen!

Schauen Sie sich hier eine Fotostrecke von einem renommierter Frankfurter Künstler an. Es lohnt sich!

Hier finden Sie einige Presseartikel zu unserem neuen Projekt "Höchst - neu erleben":