22.09.2017

„Jugend im Unternehmen“ ging HOCH HINAUS

....Gemeinsam wurde der höchste Berg Deutschlands bestiegen


Mit dem Projekt HOCH HINAUS haben wir uns ganz hohe Ziele gesteckt - ganz nach dem Motto "Krieger + Schramm ohne Grenzen". Vor allem die Jugendlichen des Unternehmens haben die Besteigung des höchsten Bergs Afrikas fest im Blick – als Zwischenetappe stand nun die Zugspitze auf dem Plan.

 

 

Mit über 25 Mitarbeitern aus den Niederlassungen in Dingelstädt, Kassel, Frankfurt und München machten wir uns auf die Reise nach Garmisch-Partenkirchen, um gemeinsam die Herausforderung Zugspitze zu bewältigen. Der Tag startete mit herrlichen Wetter, Sonnenschein und blauem Himmel. Mit Helm und Sicherungsgurt bestückt machten wir uns in Begleitung von zwei Bergführern auf den Weg. Die Route führte uns durch das Reintal. Diese 21 Kilometer lange Tour ist die längste und gleichzeitig einfachste Möglichkeit um auf Deutschlands höchsten Berg zu gelangen.  Es handelt sich um einen anstrengenden Wanderweg, der allerdings alle Klettersteige umgeht. Einzigartig bei dieser Strecke war der märchenhafte Einstieg durch die Partnachklamm in das Tal – gleich zu Beginn also wunderbare Eindrücke. Nach ca. zwei Stunden erreichten wir die Bockhütte zur ersten Rast. Zu diesem Moment konnten wir uns noch nicht vorstellen, was noch vor uns liegt.

 

Frisch gestärkt ging es auf zum nächsten Zwischenziel: Die Reintalangerhütte auf 1.366 Höhenmetern. Der Weg dorthin führte uns über Geröll und wir merkten schon, dass wir die ersten wirklichen „Höhenmeter machten“. In der Reintalangerhütte erwartete uns dann eine stärkende Suppe, bevor es auf die letzte und anstrengendste Etappe an diesem Tag ging.

 

Ab diesem Teil der Strecke werden viele Höhenmeter überwunden, was ziemlich an die Kondition ging – dies sah man auch allen Beteiligten an. Durch vorbildliche, gegenseitige Unterstützung konnten wir aber alle „mitziehen“. Der Weg führte uns durch ein Tälchen und am Veitelsbrünnl vorbei, an den Rand des Zugspitzplatts. Dabei stieg der Weg Richtung Norden extrem steil an. Bei diesen Metern ging eine Vielzahl an ihre Grenzen. Belohnt wurden wir bei der Ankunft an der Knorrhütte auf 2052 Meter: Wir haben die erste Etappe geschafft. Mit über 35.000 Schritten „auf der Uhr“ und effektiven 6 Stunden Wanderzeit hatten wir uns eine Dusche und isotonische Getränke redlich verdient. Übernachtet wurde nach einer gediegenen Hütten-Gaudi in einem Lager mit 18 Betten in einem Raum – nicht alltäglich und für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftig.

 

Am nächsten Morgen dann der Schock: es hat tatsächlich geschneit. Bis zu 30 cm Schnee werden uns auf dem letzten Anstieg zur Zugspitze den Weg ebnen. Es ist unvorstellbar wie schnell sich das Wetter in diesen Höhen ändert. Unsere Bergführer machten uns aber Mut und es ging mit voller Zuversicht in Richtung Sonnalpin – ca. 2 Stunden durch eine einzige weiße Landschaft, bei der der Weg kaum zu sehen war. Am Sonnalpin angekommen belohnten wir uns mit Kaffee und Kuchen.

 

Die Wetterverhältnisse waren nicht besser geworden, und das Schneetreiben nahm seinen Lauf. Vor allem die verantwortungsbewussten Bergführer sahen die Verhältnisse als wirkliche Herausforderung für einige. Sie beschränkten die Teilnehmerzahl für das letzte, sehr harte Stück auf 14 Personen – nur so konnten sie versichern, dass alle unversehrt den Gipfel erreichen. Der Rest konnte ganz gemütlich mit der Gondel nach oben fahren. Am Ende sicher die richtige Entscheidung – denn es wurde tatsächlich kräftezehrend. Nun kam auch der Sicherungsgurt zum Einsatz. Auf schmalen Wegen entlang der Felsen sicherten wir uns an den vorhandenen Drahtsteilen, um ein Abrutschen bei den schwierigen Verhältnissen zu verhindern. Es ging alles gut :)

 

Auf dem Plateau angekommen war es ein glückseliges Gefühl, was in uns aufkam. Wir schauten zurück – durch Nebel und Schnee konnte man den bezwungenen Weg erahnen – und konnten es kaum fassen, dass wir es geschafft haben. Aber ganz am Ende waren wir noch nicht. Wir mussten noch nach ganz oben zum Gipfelkreuz – zum obligatorischen Gipfelfoto. Es war der blanke Wahnsinn, ein Gefühl das schwer zu beschreiben ist.

 

Was steckt hinter dem Projekt? Das Projekt läutet eine neue Dimension der Mitarbeiterbindung und des Teamgeistes bei Krieger + Schramm ein. Dieses große Ziel, verbunden mit den vorhergehenden gemeinsam gemeisterten Abenteuern, soll den weiteren Zusammenhalt, sowie eine immer weiter wachsende innovative Unternehmensstruktur stärken und den Teamspirit fördern. Es bietet für jeden Teilnehmer eine Herausforderung. Diese haben wir zwar im täglichen Arbeiten genug, aber im Rahmen dieses langfristigen Projekts kann jeder seine eigenen Grenzen kennenlernen. Durch diese besondere Aktion stärken wir die Persönlichkeit jedes einzelnen Teilnehmers. Eigenschaften wie: Begeisterungsfähigkeit, Leidenschaft, Identifikation, Teamfähigkeit, Optimismus, Ausdauer, Leistungsbereitschaft, Ehrgeiz, Mut, Motivation, Fitness etc.

 

Warum nochmal das Ganze? Wir wollen etwas außerhalb der täglichen Arbeit bieten, als Abwechslung – aber immer mit dem Blick auf die persönliche Entwicklung und das Teambuilding! Gemeinsame Herausforderungen schweißen zusammen, der Zusammenhalt wird gestärkt und die gegenseitige Leistungsbereitschaft wächst! Wir wollen attraktiv sein für junge Talente – das Projekt HOCH HINAUS soll ein Baustein dabei sein. Wer auch Lust auf solche Abenteuer hat, und eine Ausbildung sucht, kann sich gern auf der Homepage umschauen: www.krieger-schramm.de Hier gibt es auch einen Blog mit aktuellen Informationen zum Projekt etc.