26.08.2015

Einst Knast, künftig Wohnen

Ein Artikel der Frankfurter Rundschau von Valerie Pfitzner


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Die ehemalige JVA Höchst wird abgerissen. Derzeit stehen nur noch die Außenmauern. Auf der Fläche des einstigen Knasts entstehen Wohnungen. Der Neubau soll 2017 bezugsfertig sein.

Im Stacheldrahtzaun am ehemaligen Sportfeld der Justizvollzugsanstalt hängt noch ein Fußball, darauf zahlreiche Unterschriften. Eines der wenigen Dinge, die noch daran erinnern, wozu das Gelände in der Hospitalstraße früher genutzt wurde. Inzwischen sind keine Inhaftierten mehr hier, schon lange nicht mehr, stattdessen fahren Bagger und Abrissfahrzeuge über das 5600 Quadratmeter große Areal und machen Platz für Neues. Denn dort, wo einst die JVA beheimatet war, entstehen neun Häuser mit 107 Eigentumswohnungen und eine Tiefgarage.

Nachdem im vergangenen Oktober das Bauunternehmen Krieger + Schramm und die Stadt Frankfurt das Projekt in Höchst offiziell präsentierten und im November der Start des Abrisses symbolisch gefeiert wurde, ist dieser nun in vollem Gange. „Solch massiven Beton einzureißen, ist nicht leicht und auch die Entsorgung muss organisiert werden“, sagt Christian Müller-Hagen, Vertriebsleiter vom Krieger + Schramm. So bedeute solch ein Abriss nicht, nur „zwei, drei Mal die Abrissbirne zu schwingen“, im Gegenteil: Auf der Baustelle sind alleine vier Bauarbeiter damit beschäftigt, den Inhalt der Schaufel eines Baggers zu trennen.

Momentan stünden die Außenmauern noch, da erst die Entkernung fertiggestellt werden solle, sagt Müller-Hagen. Spaziergänger freut es, sie können einen neugierigen Blick auf das Gelände werfen, wenn die Tore offen stehen. Kein Problem für die Bauunternehmer, im Gegenteil: „Wir freuen uns über das große Interesse der Anwohner und informieren auch bei Facebook regelmäßig über den Baufortschritt.“ Es sei ihnen ein Anliegen, die Anwohner miteinzubeziehen, denn: „Wir bauen für die Höchster.“


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