11.11.2013

Ausstellung "Preisträger - Award für nachhaltiges Bauen Hessen + Thüringen"

Gelungene Ausstellungseröffnung


Am Dienstagabend, 5.11.2013, lieferte das KAZimKUBA in Kassel den Rahmen für eine ganz besondere Vernissage. Ausgestellt werden 12 beeindruckende Siegerprojekte des „Awards für Nachhaltiges Bauen Hessen + Thüringen“. Ausgelobt wird der Award jährlich durch die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung aus Kassel unter der Schirmherrschaft von Eva Kühne-Hörmann, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Ziel des Awards ist es das Bewusstsein für die Wichtigkeit des nachhaltigen Bauens zu stärken.

Schauen Sie sich hier die Impressionen vom Abend an

Auf eine gelungene Ausstellungseröffnung am 5.11.2013 können die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung und das KAZimKUBA Kassel zurückblicken. Ausgestellt werden die Siegerprojekte des „Awards für Nachhaltiges Bauen Hessen + Thüringen“ der Jahre 2010 bis 2013. Das KAZimKUBA, eine ehemalige Bahnhofsmission im Hauptbahnhof Kassel, bietet dafür eine einzigartige Atmosphäre.

Der Abend in lockerer Atmosphäre begann mit der Begrüßung durch Herrn Oliver Berger, Architekt und stellv. Vorsitzender KAZ im KUBA e.V. Er stellte das KAZimKUBA, gegründet 1998, vor und beschrieb den Grundgedanken des Architekturzentrums. Ihm folgte Frau Dagmar Krieger, Vorsitzende der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung. Sie beschrieb die Arbeit der Stiftung, welche Sport, Kultur und Bildung als Stiftungszweck fördert. Neben dem Architektenaward bezog Sie sich unter anderem auf die Förderung des Staatstheaters in Kassel. Als Vertreter der Jury richtete dann Dipl.-Ing. Peter Blaschke seine Worte an die zahlreichen Besucher. Er stellte die Bewertungskriterien als Grundlage für die Awardverleihung vor und gab auch einige Neuerungen für das Jahr 2014 bekannt. So werden die Bewerbungsbögen, die durch die Architekten einzureichen sind, im Kern vereinfacht und die Gewichtung der einzelnen Bewertungskriterien wird flexibler gestaltet. Weiterhin gab er bekannt, dass es ab 2014 drei Kategorien geben wird: Einfamilienhäuser/Reihenhäuser/Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser und öffentlichen Gebäude/Gewerbeobjekte. Die Stiftung möchte dadurch auch nachhaltigen Wohnprojekten eine angemessene Bedeutung zukommen lassen.

Im Anschluss hatten die Awardsieger Gelegenheit ihre Projekte vorzustellen. Darunter waren opus Architekten aus Darmstadt – 1. Platz 2010, Schultze + Schulze Architekten BDA aus Kassel – 3. Platz 2011, Baufrösche Architekten, ebenfalls aus Kassel – 2. Platz 2012 sowie voigt und herzig architekten und ingenieure gmbh aus Darmstadt – 1. Platz 2013. Insgesamt stellen 12 Architekten(büros) aus Hessen und Thüringen ihre prämierten Projekte aus. Unter den ausgestellten Projekten finden sich öffentliche Gebäude, wie Schulen, Bürogebäude sowie Einfamilienhäuser, die sich durch ihre nachhaltige Planung und Ausführung ausgezeichnet haben.

Abschließend richtete sich Matthias Krieger, stellvertretender Vorsitzender der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung und Geschäftsführender Gesellschafter der Bauunternehmung Krieger + Schramm, an die Gäste. Er unterstrich die Wichtigkeit einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Architekt, Projektentwickler und Bauträger. Zudem betonte er, je mehr Aufwand in die gemeinsame Vorbereitung und die Zielausrichtung eines Bauprojekts investiert wird, desto geringer ist der Aufwand für eine nachhaltige, dem späteren Nutzer möglichst viele Vorteile bietende, Errichtung des Bauvorhabens.

Als kleinen Exkurs durften sich die Gäste noch auf die Vorstellung des Projekts Dynahaus, einem innovatives Energie-Speicher-Plus-Haus, freuen. Dieses wird durch ein Tochterunternehmen von Krieger + Schramm in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut, der Technischen Universität München sowie SMA geplant und über ein Franchise-System vermarktet. Das Besondere ist, das dieses Einfamilienhaus mehr Energie produziert als der Bewohner verbraucht. Dies ist durch diverse Komponenten möglich, die optimal aufeinander abgestimmt sind.

Am Ende hatten die Gäste bei Finger-Food und kühlen Getränken Möglichkeit sich in lockerer Runde auszutauschen und zu diskutieren. Die Besucher lobten die Vernissage als sehr gelungen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. November 2013, Mittwoch – Freitag, 17 – 20 Uhr und
Samstag – Sonntag, 16 – 19 Uhr, für Interessierte Besucher geöffnet und kostenfrei zugänglich.