17.10.2019

62 neue Wohnungen in Offenbach-Bieber beim Projekt „Adam“ von Krieger + Schramm

Vorstellungstermin mit Stadtbaurat Paul-Gerhard Weiß


Offenbach, 15. Oktober 2019 - Im Offenbacher Stadtteil Bieber im neuen Quartier Bieber Nord entstehen mit dem Projekt „Adam“ 62 neue Eigentumswohnungen. Die Einheiten umfassen 2 bis 4 Zimmer von 50 bis 116 Quadratmetern, verteilt in einem gegliederten Gebäudekörper mit fünf Hauseingängen. Entwickler und Bauträger ist die Krieger + Schramm Unternehmensgruppe, die Architekten Prof. Alexa Hartig und Dominik Richter kommen vom Frankfurter Büro Earlybirds. Neben den Besonderheiten mit Smart Building und KfW 55 als Energiestandard, Ausstattung und Architektur hebt sich das Projekt durch seine Erbbaurechtmöglichkeiten für Bauwillige ab. Bei einem Pressetermin wurde das stadtbildprägende Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Hierzu Matthias Krieger, geschäftsführender Hauptgesellschafter von Krieger + Schramm: „Wir möchten hier Wohnraum für Paare, Familien, Singles, junge und ältere Menschen entstehen lassen, dem dient auch die Vergabe durch Erbbaurecht“.  

Die 62 Wohnungen sind in einem signifikant langgeschwungenen Baukörper mit vier  Geschossen plus Staffelgeschoss mit Penthousewohnungen angeordnet – mit insgesamt fünf Treppenhäusern und Hauseingängen zur Adam-Marsch-Straße hin. Die rückwärtige Gartenseite ist in Richtung des Leonhardt-Eißnert-Parks gelegen. Die Erdgeschosswohnungen haben eigene Gartenanteile, die Etagen darüber Balkone und die Penthousewohnungen großzügige Dachterrassen mit Blick ins Grüne. Baubeginn ist für März 2020 geplant, die Fertigstellung von Haus Nr. 24 in 2021, von Haus Nr. 26 im Januar 2022.

Auf ein integriertes architektonisches Konzept inklusive Grünplanung mit Fassadenbegrünung wurde großer Wert gelegt. Hierzu Prof. Alexa Hartig von Earlybirds Architekten: „Uns ist es wichtig, von Licht durchflutete, wohnliche Räume zu schaffen, die einen besonderen Ausblick zum Park haben“. Im Exposé wirbt Krieger + Schramm mit durchdachten Raumkonzepten und Grundrissen sowie einer komfortablen Ausstattung, beispielsweise mit bodentiefen Fenstern, ebenso mit Fußbodenheizung. Prof. Hartigs Partner Dominik Richter: „Die Grundrisse sind hell und offen mit fließenden räumlichen Übergängen gestaltet“.

Smart Building bzw. Smart Home heißt hier: Steuerung der Fußbodenheizung, Messung der Raumluftfeuchtigkeit, digitale Klingelschilder, Feuchtigkeitssensoren mit Leckagemeldung,  Video-Gegensprechstelle mit Bildaufnahme und Aufzeichnung bei Abwesenheit. In der Tiefgarage gibt es auf Wunsch Aufladestationen für E-Bikes. Von hier führt ein Aufzug barrierefrei in die oberen Etagen. Ein Carsharing-Modell mit dem Energieversorger Mainova inkl. Ladestation, Autos und Versicherung bietet zwei Stellplätze dafür mit E-Autos.

„Eher lockere Bebauung“

Für das Baugebiet Bieber Nord wurde ein Bebauungsplan erstellt. Hierzu Offenbachs Baustadtrat Paul-Gerhard Weiß: „Die erhöhte Wohnungsnachfrage in Offenbach und dem Rhein-Main-Gebiet macht die Erschließung weiterer Wohnbauflächen im Stadtgebiet erforderlich. Das Planungsgebiet Bieber-Nord stellt gemäß Flächennutzungsplan eines der großen Wohnungsgebiete dar. Wegen der günstigen Lage mittelbar an der S-Bahnstrecke Frankfurt-Offenbach-Rodgau und Frankfurt-Offenbach-Dietzenbach genoss die Erschließung dieses Planungsgebietes Priorität. Mit dem Bebauungsplan 536 A wurden bereits 1999 die planungsrechtlichen Grundlagen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung geschaffen.

Der Stadt selbst gehören nur relativ wenige Flächen auf dem insgesamt rund 18 Hektar umfassenden Areal – wovon bereits ein Teil für Grünflächen und für eine neue Grundschule, Kita sowie für ein Erdgas-Blockheizkraftwerk reserviert ist. In dem Neubauquartier, in dem einmal 2100 Menschen leben sollen, ist eine eher lockere Bebauung vorgesehen. Entstehen sollen 30 drei- und vierstöckige Mehrfamilienhäuser (jeweils plus Staffelgeschoss) sowie 230 Reihenhäuser und Doppelhaushälften“.

Paradiesischer Name und zentrale Lage

Der „paradiesische“ Projektname Adam ist nicht nur dem Vornamen der Straßenadresse geschuldet, sondern auch der naturnahen Landschaft mit Streuobstwiesen-Apfelbäumen in der Nachbarschaft. Das neue Quartier ist auch ein Ausdruck der Dynamik Offenbachs als attraktiver Wohnort im Rhein-Main-Gebiet, bestes Beispiel ist die Belebung des alten Industriehafens zum neuen Wohnquartier „Offenbacher Hafen“. 

Das Bauprojekt „Adam“ ist zentral gelegen für PKW und ÖPNV, der Radweg entlang des Mains ist schnell erreichbar. Mit der S-Bahn-Station Bieber Nord ist der Offenbacher Marktplatz in 12 Minuten erreichbar, das Zentrum Frankfurts in 20 Minuten. Die gleichermaßen grüne wie urbane Umgebung vereint die Vorzüge von Groß- und Kleinstadt, eine gute soziale Infrastruktur mit Spielplätzen, Kitas, Schulen und nicht zuletzt vielseitigen Einkaufsmöglichkeiten ist vorhanden. Identitätsstiftend für Stadt und Stadtteil ist natürlich das Fußballstadion am Bieberer Berg. Eine besondere Freude war es deshalb für das einladende Unternehmen, dass die Cheerleaderinnen des OFC der Projektvorstellung einen besonderen Schwung verliehen.

Erbbaurecht erleichtert Eigentumserwerb

Die Wohnungen erwerben die Käufer von Krieger + Schramm, die Grundstücke müssen jedoch nicht gekauft werden. Grundstückseigentümer ist die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist aus Frankfurt. Die Stiftung vergibt ein Erbbaurecht auf 99 Jahre mit Verlängerungsmöglichkeit. Durch den monatlichen Erbbauzins kann die Investitionssumme für Bauwillige gesenkt werden und der Erwerb von Wohneigentum erleichtert werden.

Weitere Vorteile sind der Einsatz von weniger Eigenkapital, Flexibilität beim Verkauf oder Vererben durch den Käufer und schließlich das Partizipieren an der Werteentwicklung von Immobilien im Rhein Main Gebiet.

Der Bauherren-Schutzbund weist aktuell darauf hin, dass wer nach Erbbaurecht gebaut hat, von der Werterhöhung profitiert. Die Immobilie ist Eigentum des Käufers, betont der BSB. Er kann es vermieten, verkaufen oder vererben (Offenbach Post, 31.08.2019).

Wohngesundes Bauen

Integraler Bestandteil des Projekts ist wie bei allen Vorhaben von Krieger + Schramm der Anspruch des Wohngesunden Bauens. Matthias Krieger sagt: „Nach strengen Kriterien werden die Baumaterialien auf Schadstoffe geprüft und die Baupartner ausgesucht. Besonderes Augenmerk legen wir auf Raumluftqualität, Schimmelvorsorge, Schallschutz und Elektrosmogreduzierung“.

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