Neuer Geschäftsbereich: Gesundes Wohnen
13.10.09
Gesundes Wohnumfeld wird immer wichtiger
Der westliche Mensch verbringt 90 Prozent des Tages innerhalb geschlossener Räume. Dabei wirken sich viele Faktoren auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus: Lichtintensität/-qualität, Geräusche, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Gerüche und Staub. Es gibt keine verbindliche Vorschrift, was ein gesunder Wohnraum enthalten darf und wie er beschaffen sein soll. Dafür sind die Menschen in ihren Bedürfnissen und Anforderungen zu vielfältig.
Um auf diese verschiedenen Bedürfnisse eingehen zu können, hat Krieger + Schramm einen neuen Geschäftsbereich eingeführt – „Gesundes Wohnen“. „Unser Anliegen ist es, den Menschen zu helfen. Bauherren und Käufer sollen durch und mit uns ein besseres Leben haben und Geschäftspartner sollen bessere Geschäfte machen“, erklärt Geschäftsführender
Gesellschafter Krieger + Schramm Matthias Krieger.
Einfluss auf den Körper
Die Medizin beschäftigt sich mit dem einzelnen menschlichen Körper, seinem Aufbau, seiner
„Unterhaltung und Instandhaltung“. Krankheiten entstehen aber nicht nur auf Grund von „Baufehlern“ oder Mängeln in der „Unterhaltung und Instandhaltung“ des einzelnen Körpers. Da sich der moderne Mensch immer länger in geschlossenen Räumen aufhält, wächst der Einfluss des gebauten Raumes auf den Körper. Unabhängig davon, was der Mensch für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden tut, wirken externe Faktoren auf ihn ein, denen er sich meist nicht entziehen kann bzw. die ihm oft noch nicht einmal bewusst sind. Ständig schreitet die Entwicklung von Baustoffen und Technik voran und die externen Faktoren sind damit so vielfältig und gleichzeitig in ihrer langfristigen Wirkung so unerforscht wie nie. Es geht nicht darum, Panik zu machen und die Entwicklung zu verteufeln, aber es ist an der Zeit, diese Faktoren wahrzunehmen und sie entsprechend zu integrieren. Was die Gesundheit betrifft, sind viele Faktoren wichtig. Denn nur auf etwas, was wahrgenommen wird, kann man auch reagieren bzw. dem vorbeugen. Damit wir beim Wohnen, wie in der Musterbauordnung (MBO) gefordert, nicht Gefahren oder unzumutbaren Belästigungen ausgesetzt werden.
Besondere Sorgfalt
Was bei der Erstellung von umbautem Raum ein sehr großer Unsicherheitsfaktor ist, ist das Nutzerverhalten. Dies hat – durch die neue Energieeinsparverordnung verschärft – einen sehr großen Einfluss auf die Wohnqualität. Jeder möchte seinen Wohnraum so nutzen, wie es ihm gefällt, und diese Freiheit steht jedem zu. Allerdings haben verschiedene liebgewonnene Gewohnheiten in den nach neustem Standard gedämmten oder verkabelten
Wohn- und Arbeitsräumen ungeahnte und mitunter unerwünschte Folgen. Es gilt hier, so wie auch in anderen Bereichen der Gesundheit (Ernährung, Alkohol, mangelnde Bewegung, Stress etc.), die Zusammenhänge und Folgen aufzuzeigen, damit jeder Nutzer entscheiden kann, ob er reagiert bzw. wie er vorbeugen möchte. Ob ein Stoff giftig ist oder nicht, hängt einerseits davon ab, ob er überhaupt in den Körper aufgenommen wird und in welcher Dosis. Andererseits sind der Gesundheitszustand und die Entgiftungsfähigkeit von entscheidender
Bedeutung. Das Baugewerbe stellt den umbauten Raum zur Verfügung und ist deshalb gefordert, in Hinblick auf die Baustoffe besondere Sorgfalt walten zu lassen. Im Abgleich mit den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer kann entweder im Bereich Neubau vorgebeugt werden bzw. bei einer Sanierung können störende Einflüsse vermindert oder beseitigt werden.
Überblick über die Themengebiete Gesundes Wohnen
Ø Schimmelpilz -> Feuchtigkeit, Luftqualität
Ø Chemische und organische Emissionen -> Luftqualität
Ø Hausstaub / Feinstaub -> Luftqualität
Ø Elektrosmog / Mobilfunk -> Strahlung